19 SchülerInnen schlugen erneut eine Brücke nach Faribault

Schüler des Dag-Hammarskjöld-Gymnasiums und des Gymnasiums Veitshöchheim waren drei Wochen in Würzburgs Patenstadt Faribault

Viel zu schnell vergangen sind die drei Wochen, welche 19 AustauschschülerInnen aus Würzburg in Faribault (Minnesota) verbracht haben. Die SchülerInnen des Dag Hammarskjöld-Gymnasiums Würzburg und des Gymnasiums Veitshöchheim waren an der Faribault Senior High School zu Gast, erweiterten ihre Sprachkenntnisse und ihr Wissen über die USA.

Auf dem Programm des Austausches, der alle zwei Jahre stattfindet, stand neben dem Besuch des normalen Unterrichts zahlreiche Aktivitäten mit ihren Lehrkräften, darunter ein offizieller Empfang im Rathaus von Würzburgs Patenstadt. Dabei wurde der Austauschgruppe die besondere Auszeichnung zuteil, von Faribaults Bürgermeister persönlich die Ehrenbürgerwürde der Stadt zu erhalten. Während der Zeremonie richtete Voracek das Wort an die jungen Deutschen und betonte dabei die Bedeutung der besonderen Partnerschaft zwischen beiden Städten. Für ein schnelles Wiedersehen ist gesorgt: Als Repräsentant von Faribault wird der Bürgermeister im kommenden Frühjahr in Würzburg zu Gast sein.

Seit 1988 pflegte das Schönborn-Gymnasium am Frauenlandplatz im Rahmen der besonderen Beziehungen zwischen Würzburg und der Kleinstadt Faribault im US-Bundesstaat Minnesota eine Schulpartnerschaft, die inzwischen vom Dag-Hammarskjöld-Gymnasium gemeinsam mit dem Gymnasium Veitshöchheim getragen wird: Alle zwei Jahre gibt es einen Schüleraustausch, bei dem immer neue Schüler-Generationen Zugang zu Faribault und Würzburg und den besonderen Beziehungen zwischen der Kleinstadt in Minnesota und der Stadt am Main bekommen.

Die Beziehungen zwischen Würzburg und Faribault (Minnesota) gehen auf die Nachkriegszeit 1947-1950 zurück. Damals gelang es Dorothy Beebe, der Frau des damaligen Generals des Military Post Würzburg und Präsidentin des amerikanischen Frauenclubs Würzburg, eine beispiellose Hilfsaktion ins Leben zu rufen, mit der die Bürger von Faribault die durch Kriegsauswirkungen sehr bedürftigen Würzburger Kinder unterstützten. Am 28. April 1949 gab die Stadt Faribault mit der Unterzeichnung einer Urkunde durch den Bürgermeister offiziell die Patenschaft mit der Stadt Würzburg bekannt.

wohu