Besinnungstage der Q11: „Wege zu Gott?“

Januar 2018: Bei strengsten Minustemperaturen stehen früh morgens um 4.55 Uhr ein paar wagemutige SchülerInnen mitten in der Spitalkirche Iphofen auf,  um dann ohne Frühstück – nach mangelhaftem Schlaf!!! – über eine Stunde lang den steilen, vereisten Weg nach oben zum Schwanberg auf sich zu nehmen. Das Ganze, um einer gregorianischen Morgenandacht in einem evangelischen Frauenkloster beizuwohnen. Klingt wie der Plott für einen schlechten Film, ist aber so passiert und war nur eines der Highlights auf unseren Besinnungstagen für die 11. Jahrgangsstufe. Wir haben zwei Tage lang die Schule verlassen und dafür Videoclips religiös aufgeschlüsselt, uns in Phantasiewelten geträumt, strenge Schweigemeditationen ebenso zelebriert wie Taizé-Andachten, meditativ gemalt, die Dorfkirche umgebaut, Gottesbilder entworfen und verworfen, geplaudert über Gott und die Welt und natürlich auch gemeinsam Gottes gute Schöpfung genossen und miteinander gefeiert. Ein sehr komprimiertes Gesamtpaket, gespickt mit diversen „Wegen zu Gott“, die auch für bekennende Atheisten eine echte Herausforderung waren.

Einige SchülerInnen zeichnen meditativ…

…es werden aber auch gemeinsame Schweigemeditationen durchgeführt.

Das schreit nach Fortsetzung, denn manches will auch geübt sein, damit es noch intensiver klappt.

Christian Herpich