Das Dag Hammarskjöld-Gymnasium Würzburg macht zum dritten Mal einen Austausch mit dem Collège Notre-Dame in Thury-Harcourt (Normandie)

Für die Gäste aus Frankreich ist die Woche in Würzburg viel zu schnell vergangen. Beim ersten Kennenlernen gab es für die Gäste aus Thury-Harcourt bei Caen deutsch-französische Fahnen, Malstifte, Papier und Hörnchen. Bei der Begrüßung der jungen Franzosen im Evangelischen Gymnasium am Frauenlandplatz durch den neuen Schulleiter Dr. Günther Beck-Mathieu gab es viele fragende Gesichter. Dann wurde gemeinsam gemalt, Erwartungen wurden notiert, gab es Hörnchen. Beim gemeinsamen Kegeln am Nachmittag fielen Figuren und erste Sprachbarrieren.

Nach einer Woche gemeinsamem Schulbesuch und Besichtigungen mit ihren deutschen Partnern und den Lehrern Julian Paupy und Elodie Sauvé klappte die Verständigung schon viel besser, wie auch die Gasteltern bemerkten. Beim Stadtrundgang und Besuch der Residenz, beim Unterrichtsbesuch, beim Sport und bei den Ausflügen nach Rothenburg und Nürnberg entdeckte man gemeinsam. Auch im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und in der „Straße der Menschenrechte“. Dass man sich beim Singen deutscher und französischer Lieder näherkommt, auch das erfuhren die Schüler. Und in einem Punkt war man sich einig: Die Woche in Franken ging viel zu schnell vorbei.

Bleibt als Perspektive der zweite Teil des Austausches: Im Mai 2020 fahren die Würzburger Schüler/innen zum Gegenbesuch in die Normandie und werden am Collège Notre-Dame in Thury-Harcourt von den neuen Freunden erwartet, um mit ihnen gemeinsam das französische Schulwesen und die Normandie zu entdecken. Und: Der Bezirk Unterfranken fördert den Austausch der Schülergruppe im Rahmen der Regionalpartnerschaft zwischen Unterfranken und dem Calvados.

 (WOHU)

Begrüßung durch den Direktor, Herrn Beck-Mathieu
Wir sagen Danke!