Einladung zum Vortrag „Computerspiele“ am 06.11.2019 um 19 Uhr

Vortrag am 06.11.2019 um 19 Uhr

Computerspiele – Anhand von Erkenntnissen aus der Medizin, Psychologie und Soziologie die „Zockergeneration“ besser verstehen

Seit 2009 beschäftige ich mich mit dem Thema Computerspiele. Als bekennender Gamer schockierte es mich, dass den Computerspielen damals die Mitschuld an einem Amoklauf an einer Schule in Deutschland zugesprochen wurde. Dies war für mich unvorstellbar und so machte ich es mir zur persönlichen Aufgabe, möglichst viel über Computerspiele und deren Auswirkungen auf den Spielenden zu erfahren.

Trotz der negativen Schlagzeilen haben die Computerspiele in unserer Gesellschaft massiv an Bedeutung gewonnen. Laut Statistik bekennen sich im Jahre 2019 43 % der Deutschen dazu, sich zumindest gelegentlich in virtuellen Spielewelten aufzuhalten.

Ich halte es daher für wichtig, über die Funktionsprinzipien der Computerspiele Bescheid zu wissen und aktuelle Ergebnisse aus der Spieleforschung zu kennen. Dadurch kann eine sinnvolle Kommunikation zwischen Spielern und Nicht-Spielern stattfinden sowie eventuelle Ängste abgebaut und Missverständnisse geklärt werden. Wer selbst spielt, kann das eigene Konsumverhalten besser einschätzen und Strategien ausmachen, wie die positiven Eigenschaften der Spiele die negativen sicher überwiegen werden.

Wir laden Sie herzlichst am Mittwoch, den 06.11.2019, in unsere Schule ein. In einem Vortrag werde ich einige der grundlegenden Elemente der Computerspielemechanik erläutern. Ebenso werden Veröffentlichungen aus der Wissenschaft vorgestellt, die über mögliche Auswirkungen des Computerspielens informieren. Die sich daraus ergebenden Hinweise für einen bedachten Umgang durchziehen den Vortrag. Spieler, Nicht-Spieler, Eltern, SchülerInnen, Lehrkräfte und alle Interessierten werden daher gleichermaßen angesprochen.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit, um sich bei Getränken über eigene Erfahrungen und Einschätzungen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Frederik Müller-Schartl
Suchtbeauftragte Lehrkraft