WSG-Zweig

Der WSG-Zweig des Dag unterteilt sich in zwei Ausbildungsrichtungen:

  • die sozialwissenschaftliche Richtung (WSG-S) und
  • die wirtschaftswissenschaftliche (WSG-W)Richtung

Im sozialwissenschaftlichen Zweig sind die profilbildenden Fächer Sozialkunde und Sozialpraktische Grundbildung.
Im wirtschaftswissenschaftlichen Zweig sind die profilbildenden Fächer Wirtschaft&Recht und Wirtschaftsinformatik.

Kurzpräsentation der Zweige

WSG-S: Im Fächerkanon des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums (WSG) übernimmt das profilbildende Fach Sozialkunde die Aufgabe, ein vertieftes Verständnis für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu vermitteln. Die größere Stundenausstattung des Kernfachs erlaubt eine breitere Vermittlung soziologischer und politologischer Themen, eine Beschäftigung mit theoretischen Ansätzen zu Menschenbild und Gesellschaft, eine differenzierte Einordnung von aktuellen Ereignissen in Gesamtzusammenhänge und eine auchHintergründe betrachtende Analyse. Als Kernfach hat es, zusammen mit dem eng mit ihm in Verbindung stehenden Fach Sozialpraktische Grundbildung in den Jahrgangsstufen 11 und 12, maßgeblichen Anteil an der Profilbildung. Sozialkunde liefert einerseits die Grundlagen zu vielen Themen des Faches Sozialpraktische Grundbildung und greift andererseits dessen Fragestellungen auf. Verknüpfungen und Abstimmungen zwischen den beiden Fächern sichern in den Jahrgangsstufen 8 mit 10 den Blick auf die soziale und politische Wirklichkeit. So erwerben die Schüler in allen drei Jahrgangsstufen des WSG zusätzliche Kenntnisse und Erfahrungen zu psychologischen und pädagogischen Grundlagen sowie zu rechtlichen,  wirtschaftlichen, ökologischen und historischen Rahmenbedingungen für die politische und soziale Arbeit. Die Kombination von sozialkundlichen Themen mit dem Blick auf die soziale Praxis und mit eigenem Handeln eröffnet zusätzliche Chancen, theoretische Kenntnisse, praktische Erfahrungen und eigene Fähigkeiten miteinander zu verbinden. Vor allem lassen sich auch soziale Kompetenzen überprüfen, ausbilden und fördern.
Um sich ein Bild über die Ausbildungsrichtung des sozialwissenschaftlichen Zweiges machen zu können, empfehlen wir diese PowerPoint-Präsentation .

WSG-W: Die Wirtschafts- und Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland hat sowohl eine große Bedeutung für den einzelnen Bürger als auch für die gesamte Gesellschaft und deren Zusammenleben. Die Profilbildung des wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums beginnt daher bereits in der achten Jahrgangsstufe und damit ein Jahr früher als in den anderen gymnasialen Zweigen. Zu Beginn werden sich die Jugendlichen mit wirtschaftlichen und rechtlichen Alltagsproblemen beschäftigen, sich kritisch mit ihnen auseinandersetzen, um letztendlich verantwortungsvolle Entscheidungen treffen zu können. In der neunten Jahrgangsstufe werden überwiegend volkswirtschaftliche Themen und Problemstellungen behandelt. Die Profilstunden in Klasse 10 dienen der Vertiefung wirtschafts-politischer Themenstellungen, für Projekte oder für Exkursionen.
Eine weitere Profilbildung erfolgt durch das Fach „Wirtschaftsinformatik“, in dem wirtschaftliche Problemstellungen mit Hilfe von Informationstechnologien analysiert, bewertet und nach Lösungen gesucht wird.

Wirtschaftspräsentation
Wirtschaft und Recht steht in der Oberstufe allen Schülerinnen und Schülern als schriftliches oder mündliches Abiturfach zur Wahl. Gerne werden auch P- und W-Seminare dieser Fachrichtung belegt. Lediglich das Fach Wirtschaftsinformatik kann in der Qualifikationsphase nur von Schülern aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Zweig gewählt werden!

Bedeutung des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges

  • Beitrag zur ökonomischen Bildung im Rahmen der Allgemeinbildung
  • Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitsleben
  • Befähigung zum Hochschulstudium in den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern (WS 2015/2016: 30,5%* aller Studienanfänger) und Vorbereitung auf das Berufsleben
  • Verknüpfung zwischen Schule und aktuellen Ereignissen in Deutschland, der EU und der Welt (z.B.: Staatsverschuldung, Niedrigzinspolitik der EZB, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit)
    * Statistisches Bundesamt 20.09.2015