Movement PhysiX am Dag

Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums „Entdeckung der Röntgenstrahlen“ ehrten Stadt und Universität Würzburg das Röntgen-Kuratorium Würzburg und die FH Würzburg-Schweinfurt das Andenken an den genialen Physiker mit einer Reihe von Sonderveranstaltungen. Dazu gehörte auch das Projekt „Movement PhysiX“ mit Vortrag, Tanz und Motivation.
Am 27.1.2016 war es für unser Dag so weit. Von 9.30 bis 11 Uhr wurde für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 sowie interessierte Lehrkräfte des Dag-Hammarskjöld-Gymnasiums ein wissenschaftlicher Vortrag zu Röntgens Entdeckung mit einer Breakdance-Choreographie und einer Motivationseinheit kombiniert.
Zu Beginn wurde beim Breakdance der Gruppe DanceEncore die Entdeckung der Röntgenstrahlen symbolisch in Form eines Rucksacks dargestellt, um welchen die drei Tänzer Sebastian, Kevin und Dominik ihre athletischen und tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellten. In ihrer Einlage deuteten sie anhand verlangsamter Bewegungen auch die Geduld an, die Wilhelm Conrad Röntgen bei seiner damaligen Forschungsarbeit aufbringen musste.

Prof. Dr. Michael Sing

Prof. Dr. Michael Sing

Den wissenschaftlichen Teil der Veranstaltung lieferte Prof. Dr. Michael Sing vom Lehrstuhl Experimentelle Physik IV der Universität Würzburg.
In seinem sehr interessanten und anschaulichen Vortrag über 45 Minuten erfuhren die Zuhörer Historisches und Anekdotisches zur Person Röntgen und zur Entdeckung der nach ihm benannten Strahlung. Sie lernten, von welcher „Natur“ Röntgenstrahlung ist, welche Eigenschaften sie hat, wo sie im Spektrum der elektromagnetischen Strahlung einzuordnen ist und wie sie erzeugt wird.
Als zum Teil recht anspruchsvoll für die Zuhörer erwies sich der abschließende Blick auf die zahlreichen Anwendungen von Röntgenstrahlung und auf die neuesten Entwicklungen in der aktuellen physikalischen Forschung unter Verwendung von Röntgenstrahlung.
Nach diesem Vortrag wurde das junge Publikum durch den Tänzer und Personalcoach Sebastian Schick dazu motiviert „für sich selbst aufzustehen“. Er gab ihnen den Rat, genau wie Röntgen, „an Dingen dranzubleiben, die sie interessieren, auch wenn der Umgang mit Neuem sich erst einmal ungewohnt, komisch oder falsch anfühlen kann“.
Urban Hübner