Musicalfahrt nach Mainz

Am Montag, den 03.06.2019, sind wir, ein Teil der 10. Jahrgangsstufe mit Unterstützung der 9. Jahrgangsstufe des Dag nach Mainz zur Johannes-Guttenberg-Universität gefahren. Wir nahmen an einer Musicalfahrt Teil, die von 14:30Uhr bis 01:30 Uhr ging. Um ca. 16:45 Uhr kamen wir in Mainz an und hatten dann bis 19:15 Uhr freie Zeit zur Verfügung.

Das Musical „9 to 5“, in das wir gingen, begann um 20 Uhr und handelte von drei Frauen, die etwas gegen die schlechte Behandlung der Frauen in ihrer Arbeit getan haben. Der Chef der Firma fand es besser, wenn Männer die hohen Positionen übernehmen. Dies gefiel den Frauen nicht, weshalb sie sich zusammentaten und gegen ihren Chef vorgingen. Nachdem die erfahrenste der drei Frauen den Chef versehentlich mit Rattengift vergiftet hatte, da sie dieses mit Süßstoff vertauschte, setzte sie mit ihren Freundinnen alles daran, den Vorfall zu vertuschen. Der Chef, der zum Glück von der geringen Dosis Gift nichts spürte, bekam von dem Vorfall Wind und wollte die drei Frauen bei der Polizei anzeigen. Da den drei Frauen in der Not keine andere Lösung einfiel, kidnappten sie ihn und übernahmen seine Position als Führungsperson in der Firma. Sie suchten nach Beweisen, dass er krumme Geschäfte tätigte, um ihn damit zu erpressen. Unglücklicherweise befreite sich ihr Chef nach wenigen Wochen und bedrohte von nun an die drei Frauen mit der Polizei. Ihr Argument, dass sie etwas gegen ihn in der Hand hatten, zog nicht und sie standen ohne eine tragende Entlastung da. An diesem Tag kam der Inhaber der Firma natürlich auch noch unangekündigt in die Firma und wollte den Chef aufgrund der 20% höheren Produktivität der Mitarbeiter in den letzten Wochen zu seinem persönlichen Assistenten befördern. Dies war genau das Gegenteil von dem, was die drei Frauen erreichen wollten, und deshalb legten sie ihr Veto bei der Beförderung ein und erzählten dem Inhaber die Wahrheit. Der Inhaber der Firma hörte aufmerksam zu und schickte den Chef als vermeintlichen Assistenten nach Argentinien, wo er nie wieder gesehen wurde. Da nun eine Stelle als Führungsperson in der Firma frei, war bekam die erfahrenste der drei Frauen diese und die Jüngste wurde ihre Assistentin, was beide riesig freute. Die ehemalige Assistentin des Chefs machte Kariere als Countrysängerin, was schon immer ihr größter Traum war.

Nach Beendigung dieses amüsanten, unterhaltsamen und musikalisch beeindruckenden Musicals fuhren wir die zwei  Stunden wieder zurück und gingen dann alle zügig ins Bett, damit wir am nächsten Tag wenigsten halb ausgeschlafen waren. Abschließend kann man sagen, dass der Ausflug ein voller Erfolg war.

Geschrieben von Ronja Pieger, 10b