Lern- und Schulkultur

Das Dag-Hammarskjöld-Gymnasium ist ein Lern – Raum. Schülerinnen und Schüler lernen bei uns auf dreifachem Weg. Sie lernen Wissen, das sie für die Zukunft fit macht, sie lernen selbständig und gemeinsam Wissen zu erschließen und sie lernen, das Gelernte in verantwortliches Handeln umzusetzen. Menschen lernen wesentlich durch Erfahrungen. Erfahrungslernen macht Kinder und Jugendliche zukunftsfähig, befähigt sie, mit Herausforderungen umzugehen, und weckt in ihnen kreative Potentiale. Diese wissenschaftliche Erkenntnis setzen wir in unserer Schule um. Neben den Grundlagen, die vom Lehrplan vorgegeben sind, ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern darüber hinaus besondere Erfahrungsräume.

Hier haben wir verschiedene Links zusammengestellt, sodass Sie auf einen Blick erkennen können, wodurch sich unser Konzept mitunter auszeichnet. Klicken Sie jeweils auf das Stichwort oder werfen Sie einen Blick in die Rubrik Aktuelles, um mehr darüber zu erfahren:

Unsere 9. Klässler lehren Grundschüler in Französisch

Das Projekt „Challenge“
Bei diesem Projekt suchen sich SchülerInnen unserer 9. Klassen in Kleingruppen eine echte Herausforderung, die sie innerhalb einer Woche erledigen sollen. Das Projekt findet unter folgenden Bedingungen statt:

  • Jeder Schüler bekommt nur 60€ insgesamt für die ganze Woche zur Verfügung und von diesem Geld muss auch der studentische Begleiter versorgt werden
  • Das Projekt muss mehr als 100km von Würzburg entfernt stattfinden
  • Mindestens einmal soll die Gruppe einem Menschen helfen, der nicht Mitglied der Gruppe ist.

Beispiele aus dem Jahr 2016:  Einem Almbauern bei der Sennarbeit helfen (melken, ausmisten…), einen Kinderspielplatz am Bodensee aufbauen, mit dem Longboard/Fahrrad quer durch Franken, eine Woche im Kloster leben, bei den „strengsten Eltern der Welt“ (bekannt aus TV) auf dem Bauernhof mithelfen

Die erste Challenge hat allen so viel Spaß gemacht und so nachhaltige Lerneffekte gefördert, dass wir die Challenge zu einem festen Bestandteil des Schulkonzeptes gemacht haben.

An die Ussenburger-Hütte wird Hand angelegt

Das „Projekt Verantwortung“ kurz: „Sozialaktion“ findet in den Jahrgangstufen von 5 bis 9 statt. Hier übernehmen bereits die SchülerInnen ab der  5. Klasse regelmäßig Aufgaben in ihrem Umfeld, wie z.B. Einkaufsservice für einen älteren Menschen in der Nachbarschaft, die Betreuung eines Haustieres, Gartenarbeit oder Mithilfe beim Kirchenkaffee in ihrer Kirchengemeinde. Eine Weiterführung erfährt das Projekt in den Jahrgangstufen 8 bis 9, bei der sich die SchülerInnen entweder zu Kleingruppen zusammen schließen und kleinere Hilfsprojekte initiieren (Schulranzensammeln für Schüler im Kongo,  Unterstützung von sozialen Einrichtungen durch einen sozialen Aktionstag etc.) oder sich in Vereinen und Verbänden ehrenamtlich engagieren.

Das soziale Engagement der 10. Klasse nennt sich dann „Projekt Mitmensch“ – kurz „Sozialpraktikum“ 

Dabei werden die SchülerInnen für eine Woche vom Unterricht befreit und dürfen in sozial-diakonischen Einrichtungen (vor allem in der Jugendhilfe oder im pflegerischen Bereich) eigene Erfahrungen sammeln, die professionell eingeführt, begleitet und  ausgewertet werden.

Als evangelische Schule legen wir Wert auf religiöse Erfahrungen. Der wöchentliche Morgenimpuls, der aktuelle Themen aufnimmt, gehört ebenso zu unserem Schulalltag wie die Feiern im Kirchenjahr und der diakonische Einsatz für Menschen, die Hilfe brauchen. Das Fach Religion ist in unserer Schule ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen daran teil.
Wir verstehen uns als Schulgemeinschaft, in der alle willkommen sind. Wir wollen achtsam und wertschätzend miteinander umgehen und uns gegenseitig unterstützen.