Schulsozialarbeit

Ein Schwerpunkt unseres Schulkonzeptes ist es, dass sich die Kinder bei uns wohl fühlen, gute Klassengemeinschaften entstehen und sie mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden. Auf der folgenden Darstellung stehen alle wichtigen Ansprechpersonen und Nummern (Zum Vergrößern einfach anklicken):

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Bei uns arbeiten Schulsozialarbeit und Schulseelsorge Hand in Hand. Unserem Team ist es ein Anliegen, ein gelingendes und gutes Miteinander zwischen Kindern, Eltern und Lehrkräften zu gestalten.

Frau Endres, Herr Herpich, Frau Schwertberger (v.l.n.r.)

Frau Endres, Herr Herpich, Frau Schwertberger (v.l.n.r.)

Welche Aufgaben hat die Schulsozialarbeit?

  • Beratung für Schüler/innen in schulischen und persönlichen Konfliktsituationen (Einzelfallhilfe) und Angebot individueller Hilfestellungen
  • Unterstützung von Eltern in Erziehungsfragen
  • Begleitung von Gruppenprozessen (Mobbing, Außenseiter, Förderung des Zusammenwachsen in Schulklassen)
  • Kooperation mit sozialen Einrichtungen und den Kommunen
  • Unterstützung und Vernetzung mit den Angeboten der Schule und der Ganztagsbetreuung
  • Kooperation mit Lehrkräften insbesondere bei sozialpädagogischen Fragestellungen
  • Freizeitangebote: Themengebundene Gruppenangebote und Weiterbildungen
  • Verpflichtung der Mitarbeiter/innen zur steten Weiterbildung und zum Austausch mit Schulsozialarbeiter/innen anderer Schulen

Wer ist hier bei uns zuständig für die Schulsozialarbeit?

Ulrike Schwertberger, Diplom-Pädagogin, zudem Leitung der Ganztagsbetreuung, mit Zusatzausbildung für Schulsozialarbeit.
Christian Herpich, Pfarrer, Mitglied der Schulleitung, langjährige Erfahrung in der Abenteuerpädagogik, Psychotraumatologie, Krisenintervention und der Jugend(sozial)arbeit .

Sie sind die Ansprechpersonen bei Schwierigkeiten und bilden gemeinsam das Team, das bei Problemen in die jeweilige Klasse kommt.
Die Schulsozialarbeit an unserer Schule wird bereits gut angenommen. Soweit es uns zeitlich möglich ist, unterstützen und beraten wir Schüler/innen bei persönlichen und schulischen Schwierigkeiten. Es können Einzel- oder Gruppengesprächstermine vereinbart werden – mit oder ohne Eltern.

Welche Aufgaben hat die Schulseelsorge?

Schulseelsorge ist eine Form der kirchlichen Arbeit mit Jugendlichen und Lebensbegleitung junger Menschen in der Schule. Sie bietet darüber hinaus beteiligten Menschen im Bereich Schule Seelsorge an. In der Schulseelsorge geht die Kirche zur Schule.

 
  • Sie eröffnet Räume für die spirituelle Dimension und macht christlichen Glauben erlebbar.
  • Sie begleitet Schülerinnen und Schüler in ihrer jeweiligen Lebenssituation.
  • Sie nimmt Kinder und Jugendliche als Subjekte wahr und ernst im Lebensraum Schule.
  • Sie stärkt und begleitet auch Lehrerinnen und Lehrer.
  • Sie berät und unterstützt bei Krisen in der Schule.
  • Sie schafft an der Schule ein Klima, in dem Glauben, Hoffen und Lieben gelernt werden kann.

Wer ist die Schulseelsorgerin?
Frau Eva Endres, Religionspädagogin und Schulseelsorgerin

Somit sind Schulsozialarbeit und Schulseelsorge Teil eines ganzheitlichen, am evangelischen Schulkonzept orientierten Bildungsverständnisses.

Unterstützt werden wir stundenweise von Frau Kristina Berente, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin mit Zusatzausbildung zur psychologischen Beraterin, die gezielt Einzelcoachings anbietet.

Liebe Schülerin, lieber Schüler,
alle besprochenen Themen werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht.
Jedes Kind, jeder Jugendliche hat ein Recht auf eine vertrauliche Beratung, die er bei uns wahrnehmen kann, wenn er das möchte. Erst mit eurer ausdrücklichen Zustimmung werden wir z.B. mit Eltern oder Fachlehrern über eure Probleme und Sorgen reden. In vielen Fällen ist dies wahrscheinlich sinnvoll, weil wir viele Probleme nur gemeinsam lösen können. Aber es ist grundsätzlich eure Entscheidung, ob ein Dritter informiert werden darf, oder ob unsere Gespräche weiterhin streng vertraulich bleiben!
Kommt einfach vorbei!

 

Beispiel: SoKo-Stunden

 

„SoKo“ steht für soziale Kompetenz. In der 5. Jahrgansstufe wird gleich in den ersten Schulmonaten ein Programm zum sozialen Lernen durchgeführt. Ziel hierbei ist, den Kindern das Miteinander in der neuen Klasse zu erleichtern, ihre konstruktive Konfliktfähigkeit zu schulen und sie anzuregen, die sozialen Prozesse innerhalb der Klasse bewusster wahrzunehmen. Klassengemeinschaft soll als etwas Positives erlebt werden, was zwar manchmal anstrengend ist, aber auch Freude bringt. Wir nehmen uns zwei bis vier Schulstunden Zeit, um kooperative/gruppendynamische Gemeinschafts-spiele durchzuführen, in denen ein Wir-Gefühl erlebt wird und es die Möglichkeit gibt, auf kreative Weise die vorhandenen Schwierigkeiten und Ärgernisse zu erkennen, zu äußern und zusammen nach Lösungen zu suchen. 

 
 
 
„Das gemeinsame Spielen hat so richtig Spaß gemacht und ich habe jetzt verstanden, warum es da immer Streit gibt“ war die Aussage einer Fünftklässlerin. Das ist das Ziel dieser Aktionen: Fair streiten will gelernt sein. Deshalb ist es uns wichtig, eine Konfliktkultur an der Schule gemein-sam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln.

Beispiel: Zfu-Stunden

Diese Zeit-für-uns-Stunden finden regelmäßig in allen Klassen statt. Hier haben die Schüler und Schülerinnen selbst die Möglichkeit nach dem Klassenrat-Modell ihre Schwierigkeiten zu besprechen. Sie lernen hierdurch Kommunikation und Konfliktfähigkeit, indem sie dem Anderen aufmerksam zuhören, sich die verschiedenen Positionen anhören und dann auch gemeinsam nach Lösungen suchen. Die anwesende Lehrkraft hält sich hierbei im Hintergrund und unterstützt nur dann, wenn es notwendig ist. Diese Stunden fördern ein positives Lern- und Klassenklima, fördern Eigenverantwortlichkeit und Selbstvertrauen und dienen zugleich der Gewaltprävention.

Beispiel: Schlagfertigkeitstraining

„Schlagfit-Training“ heißt unser Schlagfertigkeitstraining, das speziell für die Unterstufe angepasst wurde. Es ist eine wichtige Übung zur Mobbingprävention, denn der Ausgrenzung gehen häufig Beleidigungen voraus. Durch das Trainieren der passenden Antworten auf verbale Angriffe – gepaart mit der richtigen Haltung, der Mimik, der Tonhöhe – gewinnt jedes Kind Selbstsicherheit und geht gestärkt aus der Situation heraus.

Beispiel: Anti-Stress-Training

Viele Kinder und Jugendliche erleben Prüfungen, Lernen und auch persönliche Konflikte als Stress. Wichtig ist das Erkennen und Wahrnehmen von Bedürfnissen (eigener und denen Anderer). Nach dem Konzept von SNAKE (=Stress nicht als Katastrophe erleben) trainieren wir das Erkennen der ersten Anzeichen und Strategien zum Unterbrechen der Stresssymptome. Wir probieren verschiedene Entspannungstechniken, Lernen die Verankerung positiver Gedanken in Stresssituationen durch klassische Konditionierung (Verbindung von Körperübungen mit stressfreien Gedanken) und andere Methoden und stärken uns gegenseitig.

Wir sind erreichbar: Täglich in der großen Pause, Montag und Mittwoch ab 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag ab 8 Uhr, Freitag nach Bedarf. Andere Termine sind nach telefonischer Vereinbarung möglich. Wo? Büroraum U 9 im Untergeschoss. Telefon:  0931/ 26023 – 244 (bitte auch auf den Anrufbeantworter sprechen – wir rufen baldmöglichst zurück!) 0157 / 75333657