SELF-Tag Sport der Klassen 7a und 7b

Am Freitag, den 27.04.2018 fand der Sport-SELF-Tag für die 7. Jahrgangsstufe statt. Dort haben wir uns in Menschen hineinversetzt, die körperlich benachteiligt sind. Der Tag hat mit einer Theorieeinheit angefangen, in der uns erläutert wurde, was es bedeutet, eine Behinderung zu haben, und welche rechtlichen Grundlagen es in Deutschland gibt.

Danach ging es sportlich weiter mit Rollstuhlbasketball. Für mich war es eine besondere Herausforderung, da ich zusätzlich zu den „gelähmten“ Beinen auch noch einen Gips hatte. Es war fast unmöglich, auf diese Weise Basketball zu spielen. Deshalb bewundere ich die Menschen, die auch eingeschränkt noch so eine Ballsportart spielen können (Bild 1).

Die zweite Station, zu der ich angetreten bin, war Blindenfußball. Dort spielt man mit kleineren leichten Bällen, die laut rascheln, damit sie von den Blinden gehört werden können. Es war ganz schön schwer, genau zu hören, wo der Ball hin gerollt ist, und noch schwieriger war es, sich auf dem Spielfeld zu orientieren (Bild 2).

Nun bin ich zur 3. Station gegangen. Es war eine Art Vertrauens- Blinden- Parcours, bei dem man mit seinem Partner, der einen geführt hat, Hindernisse überwinden musste, während man nichts gesehen hat. Das war eine Überwindung für mich, da ich immer Angst hatte, gegen eine Wand zu laufen oder zu stolpern (Bild 3).

Bei der 4. Station wurde es ein bisschen theoretischer, da wir über den Puls und das Herz gesprochen haben. Wir durften auch unseren Puls messen und ein paar Experimente dazu durchführen z.B., wie schnell das Herz nach dem Laufen, Joggen und Sprinten schlägt (Bild 4).

Außerdem haben wir noch ausprobiert, wie man sich als gehörlose Person verständigen kann. Wir sollten unterschiedliche Fragen beantworten und uns zurechtfinden. Bei Station 5 ging es um das Nervensystem: das Rückenmark, die Nerven, die im Rücken verlaufen, und um die Wirbelsäule. Wir haben ein Quiz ausgefüllt und uns näher darüber unterhalten, was bei einer Lähmung überhaut passiert und was für Folgen es haben kann, wenn das Rückenmark verletzt ist (Bild 5).

Bei der letzten Station ging es um den Blutkreislauf. Wir haben gelernt, wie unser Blutkreislauf aufgebaut ist und wer unseren Körper überhaupt „verteidigt“ und schützt, wenn wir krank sind. Zu diesem Thema durften wir noch ein weiteres Quiz ausfüllen (Bild 6).

Der Tag hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil ich viel dazu gelernt habe und mich in andere Menschen, die es nicht so leicht haben, hineinversetzen konnte. Der Tag war außerdem sehr interessant und lustig. Deshalb wollte ich mich nochmal bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, so einen tollen Tag für die 7. Jahrgangsstufe zu organisieren.

Jakob Dürigen 7a und Vincent Arnold 7b