SELF-Tage Kunst der 5. Klassen: Sensationeller Fund

Archäologinnen und Archäologen der 5. Klassen (5b/5d) des renommierten evangelischen Dag-Hammarskjöld-Gymnasiums am Würzburger Frauenlandplatz haben eine sensationelle Entdeckung gemacht. Bei Renovierungsarbeiten im Kellergeschoss des 1956 errichteten Gebäudes stießen sie auf eine große Anzahl sehr gut erhaltener Wandbilder.

Ganz klar handelt es sich hierbei um eine Jagdszene. Wir sehen das Wild von seinen Jägern eingekreist.

Eine fantastisches Zeugnis prähistorischer Kultur!

Wobei könnte es sich bei diesem prähistorischen Tier handel?

Sehen wir hier eine Jagd?

Mit Hilfe der Radiokarbonmethode ließen sich die meisten der Tier- und Menschendarstellungen auf eine Entstehungszeit von vor ca. 30.000 Jahren datieren. Wissenschaftlern zufolge handelt es sich um Malereien von Steinzeitmenschen, die damals in der Gegend siedelten. Die Höhlenmalereien wurden offenbar mit braunen und rötlichen Ockerfarben, schwarzer Kohle und weißen Kreidesteinen gemalt.
In einem Seitengang im Untergeschoss des Gymnasiums hatten die Fünftklässer einen versteckten Zugang zu einem weit verzweigten Höhlenkomplex gefunden. Hinzugerufene Höhlenforscher der Universität Würzburg entdeckten im Inneren der Höhle dann mehrere ausgedehnte Wandgemälde mit großflächigen und ausladenden Darstellungen von Menschen, Tieren und Tiergruppen. Die Fähigkeit der ausführenden Künstler zur Abstraktion und Bildgestaltung zeugt von einer hohen künstlerischen Qualität. Der Fund liefere einen weiteren Beleg dafür, dass Kunst schon in der frühen Jungsteinzeit im Alltag der Menschen eine Rolle spielten, berichteten die Wissenschaftler.

Barbara Thiele
(Dieser Text entstand als Resultat der SELF-Tage und sollte die Fachwelt zwar begeistern, jedoch nicht in helle Aufregung versetzen. Bei den genannten Funden handelt es sich um Werke der SchülerInnen selbst, die im Rahmen der SELF-Tage angefertigt wurden 😉 )