W-Seminar: Physik in der Kriminaltechnik

Kurzbericht des Kursleiters StD Schmidt

Um Verbrechern auf die Spur zu kommen, ist die Wissenschaft heutzutage für Polizisten wichtiger als jede Dienstwaffe. Mit den verschiedensten Methoden der Physik kann man Mordwaffen identifizieren, versteckte Bomben entdecken, Fingerabdrücke oder Blut zum Leuchten bringen, manipulierte Datenträger und gefälschte Dokumente erkennen, sogar verschwundene Schriftzeichen wieder sichtbar machen und vieles mehr. Bei vielen Kriminalfällen ist neben dem Verstand des Physikers oft auch seine Kreativität gefragt, wenn es darum geht, der Wahrheit – manchmal auf recht überraschende Weise – auf die Spur zu kommen.

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Damit beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am W-Seminar „Physik in der Kriminal-technik“. Als Themenbereiche haben sich dabei unter anderem die Ballistik, die Anwendung der Röntgenstrahlung sowie das Abnehmen und die Analyse von Fingerabdrücken herausgestellt. Sehr hilfreich für die Schülerinnen und Schüler war ein Besuch im kriminal-technischen Labor der LPI Suhl und ein Vortrag von Patrick Voss-de Haan, dem Autor des Buchs, das dem Seminar zugrunde liegt.

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